Der Bundesliga-Rückblick: Gladbach erlöst, FCB an der Spitze

von | 1. November 2020 | Bundesliga, Wettbewerbe | 0 Kommentare

Der 6. Spieltag der Bundesligasaison 2020/2021 steht an. Die Bayern müssen sich in Köln beweisen. Der BVB muss in die SchücoArena reisen zur Arminia aus Bielefeld. Der FCA empfängt den FSV Mainz 05. In der Commerzbank Arena trifft die Eintracht auf Werder und im Topspiel treffen die beiden Champions Ligisten Gladbach und Leipzig aufeinander.

Wir gehen auf jedes Spiel kurz ein.

1.FC Köln:FC Bayern München 1:2 (Tore: 0:1 Thomas Müller 13. Min.; 0:2 Serge Gnabry 45+1. Min.; 1:2 Dominik Drexler 82. Min.)

Der FC Bayern München geht durch einen Foulelfmeter, verursacht von Marius Wolf durch ein Handspiel, früh in der Bundesligapartie in Führung. Die Bayern hatten im Anschluss mehr vom Spiel. So richtige Chancen konnte man sich jedoch nicht erspielen. Oft hat der letzte Pass oder der wirkliche Zug zum Tor gefehlt.

Die Kölner machten ihre Sache sehr ordentlich. Defensiv geschlossen und kompakt, offensiv haben die Rheinländer immer mal wieder einen Konter gefahren und sind zum Abschluss gekommen. So richtige Großchancen konnte man sich in der ersten Hälfte aber nicht erspielen. Das 0:2 fiel dann durch einen Angriff der Bayern, über die rechte Seite wurde Gnabry geschickt, der macht den Robben-Move und zieht in die Mitte und schließt mit seinem linken Fuß ins linke untere Eck ab.

Nach der Halbzeit passierte relativ wenig. Die Bayern hatten die Spielkontrolle und Köln wartete weiterhin darauf, dass die Bayern Fehler machten. So kam das Tor von Köln dann letztlich auch zustande. Von der linken Seite kommt eine Flanke in den Sechzehner der Bayern. Der reinrotierte Außenverteidiger der Bayern Sarr möchte klären, schlägt den Ball allerdings genau vor die Füße von Kölns Thielmann, der nicht lange Fackelt und abschließt. Drexler fälscht den Ball dann unhaltbar für Neuer ab. Danach waren keine nennenswerte Aktionen mehr dabei. Der FCB gewinnt knapp, aber verdient gegen den Effzeh.

Arminia Bielefeld:Borussia Dortmund 0:2 (Tore: 0:1 und 0:2 Mats Hummels 53. Min. und 71. Min.)

Dortmund gewinnt souverän und absolut verdient in Bielefeld. Von Beginn an hatten die Dortmunder die Partie im Griff in Punkto Spielkontrolle und Ballbesitz. Sie hatten in der ersten Halbzeit einige Chancen, um schon in Führung zu gehen. Mats Hummels erlöste den BVB in der 53. Minute durch eine Ecke von Jadon Sancho. Weiterhin hatte der BVB alles unter Kontrolle. Ein Pfostenschuss von Delaney kam noch auf das Chancenkonto der Borussia.

In der 71. Minute macht der BVB dann den Sack zu. Eine Reus-Flanke von rechts findet Mats Hummels am Fünfereck, der den Ball zum 0:2 Endstand schön ins lange Eck bugsiert. Danach passierte nicht mehr viel. Der BVB ließ das Spiel austrudeln und nichts mehr anbrennen. Die Dortmunder gewinnen verdient auf der Alm und haben nun fünf von sechs Spielen in der Bundesliga zu Null gespielt.

FC Augsburg:FSV Mainz 05 3:1 (Tore: 1:0 Ruben Vargas 40. Min.; 1:1 Karim Onisiwo 64. Min.; 2:1 und 3:1 Andre Hahn 80. Min. und 90+1. Min.)

Augsburg kam besser in die Partie hinein als die Mainzer, hatten in der ersten Hälfte die absolute Spielkontrolle, mehr Spielanteile, mehr Chancen und mehr Ballbesitz. Sie belohnten sich dann kurz vor Halbzeit in der 40 Minute. Ein langer Ball von Gouweleeuw wird von Hahn verlängert zu Lago, der den Ball ohne erst anzunehmen abschließt. St. Juste von Mainz blockte den Schuss ab. Der Ball blieb jedoch heiß und lange in der Luft. Augsburg-Stürmer Vargas, der mit dem Rücken zum Tor stand, entschied sich für einen Fallrückzieher und traf sehr ansehnlich zum 1:0 für Augsburg.

In der zweiten Halbzeit kamen die Mainzer deutlich verbessert aus der Kabine und der eingewechselte Karim Onisiwo erzielte durch einen schönen Konter und eine super Vorarbeit von Levin Öztunali über die rechte Seite den Ausgleich. In der 80. Spielminute geht der FCA wieder in Führung, nach einer Lago-Flanke vom linken Flügel legt Finbogason den Ball perfekt für Hahn mit dem Kopf ab, der mit dem rechten Fuß ins rechte unter Eck den Ball gegen die Laufrichtung vom Mainzer-Torwart ins rechte Eck einschiebt.

Mainz warf dann alles nach vorne und wurde in der Nachspielzeit ausgekontert. Noah Sarenren Bazee setzte zu einem 60-Meter-Sololauf an und bediente in der Mitte den völlig allein gelassenen Andre Hahn, der den Ball pflichtgemäß einschiebt.

Der FCA ist nach zwei Niederlagen am Stück wieder in der Spur und springt jetzt in der Tabelle auf den fünften Platz. Bei den Mainzern hingegen schaut es ganz düster aus: 6 Spiele, 0 Punkte, 5:18 Gegentore. Die Zahlen sprechen ihre eigene Sprache, in Mainz muss sich ganz schnell etwas ändern, sonst spielen die Mainzer in der nächsten Saison in der 2. Bundesliga.

Eintracht Frankfurt:Werder Bremen 1:1 (Tore: 0:1 Josh Sargent 51. Min.; 1:1 Andre Silva 65. Min.)

Frankfurt erzielte früh in der Partie ein Tor, das vom VAR zurecht zurückgenommen wurde, wegen Abseitsstellung von Andre Silva. Die Partie war sehr arm an Torschüssen. Die Frankfurter hatten zwar mehr vom Spiel, jedoch nichts Zwingendes und auch keine Großchancen. Zweite Halbzeit Friedl erobert fragwürdig, „Foul oder nicht?“, den Ball. Daraufhin spielte Werder einen einen schönen Konter über die linke Seite zu Ende. Groß steckte im richtigen Moment zu Sargent durch, der alleine auf Kevin Trapp zuläuft und eiskalt ins kurze Eck einschießt.

Bremens Mbom verdaddelt den Ball an der eigenen Eckfahne, die SGE sagt Danke. Mittefeld-Akteur Barkok erobert den Ball, passt zu Kamada, der zur Grundlinie durchstartet und perfekt für Silva quer legt, der den Ball gelassen über die Linie schiebt.

Frankfurt wollte daraufhin die Partie drehen, jedoch blieb es beim 1:1. Ein etwas glücklicher Punkt für die Werderaner, die jetzt zum fünften Mal hintereinander ungeschlagen bleiben. Die Frankfurter sind ein wenig traurig über den Nicht-Sieg, vor allem die erste Halbzeit war zu wenig, um gegen Bremen zu gewinnen.

Borussia Mönchengladbach : RB Leipzig 1:0 (Tore: 1:0 Hanns Wolf 60. Min.)

Gladbach gewinnt das Aufeinandertreffen der zwei Bundesliga-Champions-Ligisten. Beide Teams haben aufgrund des hohen Spielpensums in der Start-Elf rotiert, das hat sich im Spiel bemerkbar machte im Spiel. Beide hatten wenige Abschlüsse in der ersten Halbzeit. Viel spielte sich im Mittelfeld ab. Beide Mannschaften lauerten auf Fehler vom jeweils Anderem.

Mit einem 0:0 gings in die Halbzeit. Nach der Pause machte vor allem die Borussia einen verbesserten Eindruck und sie belohnten sich in der Folge mit dem 1:0 durch den Ex-Leipziger Hannes Wolf. Sie spielten einen kontrollierten Angriff über den rechten Flügel zu Ende. Plea brachte den Ball flach Richtung Elferpunkt zu Herrmann, der den Ball direkt ablegt für Wolf. Wolf schiebt den Ball mit dem Innenrist unhaltbar ins lange Eck.

Daraufhin versuchten die Leipziger alles, um das 1:1 zu erzielen. Die beste Chance hatte Marcel Sabitzer, der den Ball nur um Zentimeter rechts am Tor vorbeischoss, da wäre Gladbachs Keeper Sommer machtlos gewesen.

Nennenswertes von der Borussia war noch der Lattenkracher von Plea. Alles in allem war das Spiel eigentlich perfekt prädestiniert für ein Unentschieden, doch die Borussia war am Ende ein wenig abgezockter.

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